Bürgermeister Hünerbein will langfristig eine sichere wohnortnahe Arzneimittelversorgung

Jens Huenerbein beim ShootingMagdeburg, 11. September 2018. „Apotheken haben eine wichtige Aufgabe in der Daseinsvorsorge. Und das umso mehr, wenn sie sich im ländlichen Bereich befinden. Gerade ältere Menschen, aber nicht nur diese, benötigen die persönliche Beratung zu ihren Arzneimitteln. Das gehört für mich zur lokalen Versorgungssicherheit. Wir brauchen Apotheken im Ort genauso wie Ärzte, Feuerwehr, Schulen, Kindertagesstätten oder Pflegeeinrichtungen“, erklärt Jens Hünerbein, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Gommern.

Jens Hünerbein unterstützt eine bundesweite Kampagne der Apotheker (https://www.einfach-unverzichtbar.de/wichtig-vor-ort/). Darin geht es um eine langfristige sichere und wohnortnahe Versorgung mit Arzneimitteln. Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Oktober 2016 erlaubt ausländischen Versendern, Rabatte und Boni auf verschreibungspflichtige Medikamente zu geben. Seitdem ist die Situation für die örtlichen Apotheken schwieriger geworden. Gerade Apotheken im ländlichen Raum geraten durch den wettbewerbsverzerrenden ausländischen Versandhandel unter Druck.

Jens Huenerbein und Frank ZachariasWährend diese Versender keine Beratung vor Ort und Notdienste leisten, individuelle Rezepturen herstellen oder Medikamente und Betäubungsmittel für schwere Krankheiten wie Krebs abgeben, ist die lokal ansässige Apotheke dazu verpflichtet. „Wir kümmern uns gern um unsere Patienten. Doch wir müssen auch wirtschaftlich überleben können. Darum brauchen wir wieder einheitliche, feste Preise für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Der einzige Weg zu diesem Ziel ist es, Rabatte und Boni für verschreibungspflichtige Medikamente zu verbieten. Wie übrigens in den meisten anderen EU-Staaten auch“, erklärt Landapotheker Frank Zacharias, Inhaber der Schlossapotheke in Gommern.

Frank Zacharias konnte seinen Bürgermeister für die Kampagne als Fürsprecher gewinnen, wobei Jens Hünerbein nicht lange überzeugt werden musste. „Für mich hat eine Apotheke neben der wichtigen niederschwelligen Beratung und Betreuung vor Ort auch eine wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt. Sie sichert Gewerbeeinnahmen und Arbeitsplätze“, unterstreicht er.

Foto 1: Jens Hünerbein lässt sich für #unverzichtbar ablichten
Foto 2: Jens Hünerbein (l.) im Gespräch mit Landapotheker Frank Zacharias (Quelle Fotos: Katrin Pohl)


Gründung des Vereins „Wirtschaftsjunioren Jerichower Land“

verein wirtschaftsjunioren jerichower landIm Jerichower Land haben sich kürzlich Jungunternehmer und Führungskräfte zusammengeschlossen und den Verein Wirtschaftsjunioren Jerichower Land gegründet. Sie sind alle unter 40 Jahre alt. Der Verein gehört den Wirtschaftsjunioren Deutschland an. Mehr als 10.000 Unternehmer sind dort bereits vernetzt. Über 210 regionale Kreise und elf Landesverbände gibt es im gesamten Bundesgebiet.

Die Wirtschaftsjunioren Jerichower Land wollen den Wirtschaftsstandort in der Region stärken. „Geplant ist es die Lücke, zwischen jungen und älteren Unternehmern zu schließen. Wir wollen, dass sich Unternehmen aus der Region miteinander vernetzen. Es soll ein starker Verbund untereinander, aber auch zu allen Nachbarlandkreisen entstehen. Wer dabei ist, dem stehen landesweite und sogar weltweite Netzwerke zur Verfügung.“ sagt Robert Pohlmann (34), der Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren im Jerichower Land.

Die Wirtschaftsjunioren engagieren sich vor allem zu gesellschaftsrelevanten Themen und setzen ihre Ideen mit verschiedenen Partnern der Region um. Weiterhin sind sie etwa auch Ansprechpartner für junge Erwachsene, die eine Führungsposition anstreben oder ein Start-Up gründen wollen.

Im Herbst ist die erste große Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren JL geplant. Auch eine erste Aktion für die Region steht bereits. Weitere Infos dazu folgen.

Der frisch gegründete Verein sucht außerdem weitere Mitstreiter. Gesucht werden selbstständige Unternehmer oder Führungskräfte, die nicht älter als 40 Jahre sind. Wer Interesse am Ehrenamt mitbringt und regionale Projekt aktiv mitgestalten will, ist bei den Wirtschaftsjunioren genau richtig.

Informationen zu den Wirtschaftsjunioren JL gibt es auf der Facebookseite:

https://www.facebook.com/WJJerichowerLand/

Zu den Gründungsmitgliedern zählen Robert Pohlmann (34), Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren im JL, Sebastian Zeidler (34) stellvertretender Kreissprecher, Elisa Heinke (32) stellvertretende Kreissprecherin, Santa Zeidler (31) Schatzmeisterin, Marila Zielke-Jabs (34) Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sebastian Hold, (36) Gründungsmitglied, Lars Bonitz (42) Fördermitglied

Anlage Foto: Der Vorstand der Wirtschaftsjunioren JL: Sebastian Zeidler, Santa Zeidler, Elisa Heinke, Marila Zielke-Jabs, Robert Pohlmann und Marcus Plättner (stellv. Landesvorsitzender WJ Sachsen-Anhalt) (v.l.n.r.)

Kontakt
Kreissprecher der WJ JL
Robert Pohlmann, Tel.: 0152-52 640 109
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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Förderung von kleineren Städten und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke

Maßnahme der Einheitsgemeinde Stadt Gommern: Neubau Anbau multifunktional nutzbarer Räumlichkeiten – Grundschule, Am Weinberg 7, Gommern

Mit Schreiben vom 21.11.2017 wurde der Stadt Gommern für das Programmjahr 2017 für die oben genannte Maßnahme der Bewilligungsbescheid zugestellt.

Am 12. Dezember 2017 erfolgte der symbolische 1. Spatenstich unter Mitwirkung des Staatssekretärs im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sebastian Putz, dem Bundestagsabgeordneten Manfred Behrens, dem Landtagsabgeordneten Dietmar Krause, dem Bürgermeister der Stadt Gommern Jens Hünerbein, Stadträten, dem am Bau beteiligten Planungsbüro bi GmbH, Geschäftsführer Matthias Hentze und Jens Libeau, der federführenden Baufirma A&Z Hochbau GmbH Gommern, Geschäftsführerin Heike Biegelmeier, und dem Schulleiter Ingo Isensee mit seiner Lehrerschaft sowie den 350 Grundschulkindern.

Der Staatssekretär hatte den Fördermittelbescheid in Vertretung des Ministers Thomas Webel an den Bürgermeister der Stadt Gommern überreicht. Ein Versprechen wurde damit ebenfalls übergeben, dass der Minister zur Einweihung persönlich dabei sein wird, da er leider zum Spatenstich kurzfristig verhindert war.

Der Fördermittelanteil für den Schulerweiterungsbau beträgt 233.333 Euro, davon trägt der Bund und das Land Sachsen-Anhalt je 1/3. Auch die Stadt Gommern beteiligt sich mit 1/3 an den Kosten. Insgesamt war diese Baumaßnahme mit 350.000 Euro geplant. Aufgrund von Preiserhöhungen und Nachforderungen, durch Auflagen in der Baugenehmigung, hat sich der Bau um 120.000 Euro erhöht, auch dafür wurden noch einmal Fördermittel im Programmjahr 2018 in Höhe von 80.000 Euro beantragt.

Der Erweiterungsbau umfasst zwei multifunktionale Räumlichkeiten mit einer Nutzfläche von 114 m², einen Lehrmittelraum und Toiletten für Mädchen und Jungen. Es wurden 8 Baulose ausgeschrieben. Betreut werden die Arbeiten von dem Bauplanungs- und Ingenieurbüro GmbH aus Gommern sowie dem Planungsbüro für Haustechnik G. Kühne aus Schönebeck und dem Elektroplanungsbüro EHS aus Gommern. Die Sicherheitskoordinierung wurde vom Ing.-Büro Jödicke aus Dodendorf übernommen. Die Angebote der Schule, auch mit verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, können dann mit den neuen Räumlichkeiten noch erweitert und verbessert werden. Auch für andere Veranstaltungen stehen die Räumlichkeiten offen und können multifunktional genutzt werden.

Im August 2018 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wird die Einweihung der Räumlichkeiten hoffentlich mit dem Minister, dem Bürgermeister, mit den Schülern und Lehrern der Grundschule, den Vertretern des Stadtrates der Stadt Gommern sowie allen am Bau Beteiligten Firmen erfolgen.


Kontrollsäulen sind keine „Geschwindigkeitsblitzer“

Berlin, 06.07.2018 - Bei den Kontrollsäulen für die Lkw-Maut handelt es sich um bundesweit 621 stationäre Einrichtungen, die ausschließlich Kontroll- und keine Mauterhebungsfunktionen haben. Die Kontrollsäulen dienen nicht der Geschwindigkeitsüberwachung. Verkehrsteilnehmer können die Kontrollsäulen von „Blitzersäulen“ für die Geschwindigkeitsüberwachung dadurch unterscheiden, dass sie nicht nur blau lackiert, sondern auch fast vier Meter hoch sind.

Die Kontrollsäulen ergänzen die mobilen Kontrollen des Bundesamtes für Güterverkehr. Die Säulen überprüfen, ob Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht die Maut korrekt bezahlen. Sie kontrollieren während der Vorbeifahrt eines Fahrzeugs, ob dieses mautpflichtig ist und ob die Maut korrekt entrichtet wurde. Ist letzteres der Fall, werden die Kontrolldaten in Bruchteilen von Sekunden gelöscht. Nur im Verdachtsfall werden die Daten an die Kontrollzentrale zur weiteren Prüfung übermittelt. Für die Kontrolle von Fahrzeugen durch die Kontrollsäule hat der Gesetzgeber mit dem Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) die gleichen strengen Vorgaben erlassen wie für die Kontrollbrücken auf den Autobahnen.

Kontrollbrücken wie auf den Autobahnen werden an Bundesstraßen nicht errichtet. Technisch sind die Kontrollsäulen mit ähnlichen Funktionen ausgestattet wie die Kontrollbrücken. Mit ihnen werden die Mautkontrollen im fließenden Verkehr durchgeführt, ohne dass Lastwagen angehalten werden müssen. Schlank und blau lackiert fügen sie sich in das Landschaftsbild der Bundesstraßen ein. Bauliche Eingriffe in die Natur beschränken sich so auf ein Minimum.

Mautpflicht besteht in Deutschland auf Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Weitere Informationen unter www.toll-collect.de


Videolink

Öffentliche Bekanntmachung des Referates Immissionsschutz, Chemikaliensicherheit, Gentechnik, Umweltverträglichkeitsprüfung

gemäß § 10 Abs. 3, 4 und 6 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und den Maßgaben der Verordnung über das Genehmigungsverfahren – 9. BImSchV zum Antrag der Biogas Gommern GmbH in 48155 Münster auf Erteilung einer Genehmigung nach § 16 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zur wesentlichen Änderung einer Biogasanlage in 39245 Gommern, Landkreis Jerichower Land

Die Biogas Gommern GmbH in 48155 Münster beantragte beim zuständigen Landesverwaltungsamt die Erteilung einer Genehmigung nach § 16 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) zur wesentlichen Änderung der Biogasanlage
hier: Erhöhung Input auf 70.500 t/a (193,2 t/d), Einsatz von HTK und Rindermist, Erhöhung Biogaserzeugung auf 18,4 Mill. Nm³/a, Vergrößerung Fahrsiloanlage, Errichtung einer zusätzlichen Gasaufbereitungsanlage


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