Polizei

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir als Regionalbereichsbeamte sind für sie in folgenden Angelegenheiten der richtige Ansprechpartner:

  • Organisation und Durchführung von Präventionsveranstaltungen (Kindertagesstätten, Schulen, Firmen ect.)
  • Entgegennahme von Hinweisen, Anregungen und Beschwerden, denen wir dann nachkommen oder auch an entsprechende Stellen weiter leiten werden
  • Erteilen von Auskünften und Durchführen von Beratungen in polizeilichen Angelegenheiten
  • Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen, Bürgerversammlungen etc.

Zu unseren Aufgaben gehört aber auch die gemeinsame Streife mit anderen Behörden im Rahmen von Sicherheitskooperationen, die Überwachung des Verkehrsraumes, aber vor allem die polizeilichen Prävention zur Kriminalitätsvorbeugung und -bekämpfung sowie der Verkehrssicherheit.

Gern können sie über unsere Funktionsadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ihr Anliegen vortragen.

Ihre Regionalbereichsbeamten

PHM Dannemann Telefon (039200) 722-15 / Mobil: 0170 717 18 26
PKin Hesse Telefon (039200) 722-16 / Mobil: 0170 717 20 65


Elternbrief zum Thema Drogen

Sehr geehrte Eltern,

wir als Regionalbereichsbeamte empfehlen folgenden Leitfaden bei einem Gespräch mit ihrem Kind zu berücksichtigen. Wir hoffen, dass sie bei den im Anhang befindlichen Adressen zur Not einen geeigneten Ansprechpartner finden.

Werden Sie als Eltern ein Team!

Sprechen Sie als erstes mit Ihrem Partner, damit Sie als Elternteam handeln und sich gegenseitig stützen können. Sich widersprechende Botschaften und unterschiedliche Reaktionen Ihrem Kind gegenüber führen in der Regel nicht zu einer Lösung. Zuallererst sollten Sie als Eltern eine gemeinsame Linie finden. Insbesondere, wenn Ihr Kind schon längere Zeit Drogen konsumiert und Sie schon alles Mögliche versucht haben. Suchen Sie sich auch als Eltern dazu professionelle Hilfe!

Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Sohn/Ihrer Tochter!

  • Reden Sie ruhig und besonnen mit Ihrer Tochter/Ihrem Sohn. Bleiben Sie möglichst sachlich und versuchen Sie eine entspannte Gesprächssituation herzustellen. Zwischen Tür und Angel kann ein so wichtiges Gespräch schwerlich gelingen.
  • Setzen Sie Ihr Kind nicht auf die Anklagebank!
  • Vermeiden Sie „verhörartiges" Ausfragen, Unterstellungen und Verdächtigungen.
  • Verbote, Vorwürfe und Drohungen helfen meist nur wenig, sondern wirken eher kontraproduktiv und verhärten die Probleme.
  • Benennen Sie konkret Ihre Sorgen und Ängste!
  • Machen Sie Ihrem Kind klar, dass Sie sich Sorgen machen und formulieren Sie Ihre Ängste deutlich. Geben Sie Ihrem Kind zu verstehen, wie viel Ihnen an seinem Wohlergehen und seiner Gesundheit liegt.
  • Machen Sie Ihre Ablehnung zum Thema Drogenkonsum klar!
  • Wichtig ist, dass Sie eine klare Haltung zum Thema Drogenkonsum einnehmen und diese konsequent vertreten. Versuchen Sie Ihrem Kind deutlich zu machen, dass Sie es als Person und Mensch anerkennen und gerne haben, dass aber gewisse Verhaltensweisen bei Ihnen auf persönliche Grenzen stoßen, die Sie in dieser Form nicht mehr tolerieren können. Dadurch schaffen Sie klare Verhältnisse.
  • Informieren Sie sich im Vorfeld über Drogen. Spezielles Wissen über die Zusammensetzung und Wirkung von Drogen ist wichtig, um so ein kompetenter Gesprächspartner für Ihr Kind zu sein. Sie können, wenn Sie sich unsicher fühlen, auch eine Suchtberatungsstelle in Ihrer Nähe um Hilfe fragen.
  • Vermeiden Sie Pro- oder Contra-Debatten!
  • Es ist müßig darüber zu diskutieren, welche Droge weniger gefährlich ist. Generell gilt: Es gibt keinen Drogenkonsum ohne Risiko!
  • Veränderung geschieht in kleinen Schritten!
  • Erwarten Sie keine schnellen Lösungen. Mit einem Gespräch wird sich nicht alles klären lassen. Setzen Sie sich Teil-Ziele. Es ist schon einiges erreicht, wenn Sie Ihren Standpunkt in Ruhe klar gemacht haben.
  • Vereinbaren Sie gemeinsame Regeln und bleiben Sie im Gespräch.

Nehmen Sie Kontakt zu einer Beratungsstelle auf!

Wenn Sie sich mit der Situation überfordert fühlen, ist es wichtig, sich professionelle Hilfe und Unterstützung von außen zu holen. Wenden Sie sich an eine Beratungsstelle und bieten Sie auch Ihrem Kind diese Möglichkeit an.

Suchtberatungsstellen:

  • haben ambulante Beratungs- und Betreuungsangebote
  • können Sie vertraulich und anonym beraten
  • haben Schweigepflicht und Zeugnisverweigerungsrecht
  • sind kostenlos
  • bieten Gespräche nach Terminvereinbarung oder sog. „offene Sprechstunden" an

Adressen:

Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt
Fachausschuss der Liga der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V.
Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg
Tel. 0391 5433818
Fax 0391 5620256
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www.Is-suchtfragen-Isa.de

Suchtprävention im Landkreis Jerichower Land (DRK)
Tobias Rudolf: 0173 30 49 518
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JUBP - Jugendberatungsstellen bei der Polizei
Prev Jerichower Land
Bahnhofstr. 29 B
39288 Burg
Thomas Kohlmeyer: 03921 92 01 73
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Drogen- und Suchtberatungsstelle Burg (Parität)
Bahnhofstr. 7
39288 Burg
Tel. 03921 45 32 5
Fax 03921 99 01 97
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