Neue Wertstoffhöfe in Gommern und Theeßen ab Mai geöffnet

Am 26. April 2019 – Tag der Offenen Tür am Wertstoffhof Gommern

Ab 02. Mai 2019 eröffnen die neuen Wertstoffhöfe in Theeßen (Gewerbestraße) und Gommern (Rudolph-Diesel-Straße). Damit ist die Modernisierung und Umstrukturierung der Abfall-Abgabemöglichkeiten neben der Hausmüllentsorgung im Landkreis abgeschlossen. Alle vier Standorte bieten eine verbesserte Verkehrsführung, einen übersichtlichen Anlieferungsbereich und ermöglichen die Annahme aller gängigen Wertstoffe und Abfälle. Die Kleinannahmestelle in Ziepel wird zum 30. April 2019 geschlossen. Insgesamt stehen den Bürgerinnen und Bürgern im Jerichower Land dann 17 Grünabfallsammelplätze und vier große und moderne Wertstoffhöfe in Burg, Genthin, Theeßen sowie Gommern zur Verfügung – das umfangreichste Abgabenetz in ganz Sachsen-Anhalt.

Landrat Dr. Steffen Burchhardt wird am 26. April 2019 gemeinsam mit Bürgermeister Jens Hünerbein den Wertstoffhof in Gommern offiziell einweihen. Alle Interessierten haben an diesem Tag außerdem die Möglichkeit sich von 10 – 12 Uhr über die Betriebsweise eines Wertstoffhofes zu informieren. Der Geschäftsführer der AJL mbH, Dr. Henning Gehm wird mit seinem Team alle Fragen zur Abfallentsorgung beantworten.

Die sehr hohen abfallwirtschaftlichen Serviceleistungen im Landkreis Jerichower Land wurden 2017 vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit und Infrastrukturoptimierung untersucht und das Netz der Abgabestellen überarbeitet. Im Ergebnis wurden die Kleinannahmestelle in Parey und Ziepel geschlossen und drei neue Wertstoffhöfe mit deutlich verbesserter Infrastruktur in Genthin, Theeßen und Gommern geplant sowie der Wertstoffhof in Burg ausgebaut. Insgesamt wurden ca. 1.500.000 Euro investiert.


Öffnungszeiten der Grünabfallsammelplätze 2019

In der Einheitsgemeinde Stadt Gommern werden ab 19. März bis 30. November 2019 nur noch die Grünabfallsammelplätze Kompostierungsanlage B 246a Gommern - Vehlitz (Neugut) und Loburger Weg in Leitzkau wieder geöffnet. Der Grünabfallsammelplatz in der Magdeburger Straße in Gommern bleibt geschlossen. Der Rückbau des Platzes erfolgt nach Inbetriebnahme der Kleinannahmestelle.

Die Grünabfallsammelplätze sind wie nachfolgend aufgeführt geöffnet:

Gommern, Kompostierungsanlage B 246a Gommern – Vehlitz, ab 19. März 2019

Dienstag 13.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch 13.00 – 16.00 Uhr
Freitag 13.00 – 16.00 Uhr
Sonnabend 09.00 – 12.00 Uhr

Leitzkau, Loburger Weg, ab 20. März 2019

Mittwoch 13.00 – 16.00 Uhr
Sonnabend 09.00 – 12.00 Uhr

Ab 02. Mai 2019 soll die Kleinannahmestelle in der Rudolph-Diesel-Straße 4 in Gommern, ihren Betrieb aufnehmen. Dort ist ebenfalls die Abgabe von Grünschnitt möglich.

Öffnungszeiten der Kleinannahmestelle, Rudolph-Diesel-Straße 4, Gommern

April bis November

Dienstag und Donnerstag 09.00 – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag 13.00 – 18.00 Uhr
Samstag 09.00 – 13.00 Uhr

Dezember bis März

Dienstag und Donnerstag 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 16.00 Uhr
Freitag 13.00 – 16.00 Uhr
Samstag 09.00 – 12.00 Uhr

Änderungen bei den Öffnungszeiten sind jederzeit möglich. Bei Erfordernis werden wir auf der städtischen Internetseite darüber informieren (www.gommern.de).

Petition – Für eine Brücke am Bahnübergang Heyrothsberge / B1

Heyrothsberge BahnübergangWir brauchen eine Brücke über die Schrankenanlage in Heyrothsberge! Diese Schranke ist mehrere Stunden am Tag geschlossen und aktuell das größte Verkehrshindernis im Landkreis Jerichower Land. Es ergeben sich teilweise Wartezeiten von bis zu 30 Minuten auf dieser wichtigen Verbindung zur Landeshauptstadt Magdeburg.

Der Rückstau des Verkehrs wirkt sich bis in die Gemeinde Möser aus und behindert dauerhaft den Verkehr. Eine Umfahrung der Schrankenanlage an der B1 führt auch regelmäßig zu einer hohen Verkehrsbelastung in Biederitz, so dass kein normaler Verkehrsfluss für die vielen Pendler gegeben ist. Kommt es zu Verkehrsproblemen oder gar zu Sperrungen auf der Autobahn A2 ist das Verkehrschaos auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die B1 perfekt, denn es gibt keine naheliegende Umfahrungsmöglichkeit.

Petition Brücke Heyrothsberge LRundBMAuch für das Rettungswesen und die Feuerwehren der Region sind lange Schließzeiten der Schrankenanlage ein zusätzliches Hindernis. Zudem hat die Bahn angekündigt, die Strecke weiter auszubauen, um die Trasse noch intensiver für den Güterverkehr zu nutzen. Dieser Zustand ist auf Dauer unhaltbar.

Da es sich um eine Bundesstraße handelt, haben der Landkreis Jerichower Land und die Gemeinde Biederitz keine Möglichkeit eine eigene Lösung zu finden. Um das zuständige Bundesverkehrsministerium von der Bedeutung und Notwendigkeit einer Bahnüberführung zu überzeugen, benötigen wir den Rückhalt unserer Bevölkerung und der Einpendler. Wir bitten Sie diese Petition zu unterstützen, damit die Menschen in unserem Landkreis ohne endlose Wartezeiten in die Landeshauptstadt und zurück fahren können.

Der ländliche Raum benötigt eine schnelle Anbindung nach Magdeburg, mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie eine wichtige Infrastrukturmaßnahme!


„Wer macht denn so was?“

Fördermöglichkeiten für Ihre berufliche Weiterbilddung

Vermutlich gibt es tausend Gründe, sich NICHT beruflich weiterzubilden: Zeit, Kosten, das Finden passender Angebote. Zumindest einen Grund können Sie nach dem Besuch unserer kostenfreien Veranstaltung „Wer macht denn so was?“ von Ihrer Liste streichen!

Wir laden Sie herzlich ein, sich mit uns auf den Weg durch den Dschungel an Finanzierungsangeboten zu machen und Möglichkeiten zu entdecken, die Ihre berufliche Weiterbildung fördern.

Sie haben Interesse? Dann können Sie sich gern hier anmelden oder kommen am 30. Januar 2019 einfach vorbei.

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
Telefon: 0391 6054433


pdfEinladung (276.67 kB)

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Stadt Gommern, OT Menz Herstellung einer barrierearmen Zuwegung zur Evangelischen Kirche St. Paulus

Förderung der Maßnahme nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 RdErl. des MULE vom 1.11.2017 (MBL. LSA 2018 S. 86) in der jeweils geltenden Fassung Schwerpunktbereich: Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten 6314- Dorfentwicklung 2018

In der Ortschaft Menz befindet sich die topographische Besonderheit „Der Kirchberg“, auf der sich die Evangelische Kirche St. Paulus befindet. Die Kirche existiert seit dem 12. Jahrhundert, wurde aber 1944 zerstört und in den Folgejahren wiederaufgebaut, bis auf den Kirchturm.
Im Dezember 2003 gründete sich der Förderverein „Kirche St. Paulus Menz und Kirchberg Menz“.
Ab 2011 erfolgte durch den Förderverein, mit Zuwendungen über „LEADER“ aus dem Förderprogramm „Dorfentwicklung“, der Aufbau des Kirchturmes und die Sanierung des Kirchenschiffes.
Zur Freude vieler Einwohner aus Menz und der näheren Umgebung ist jetzt der Kirchturm über dem Kirchberg wieder weithin sichtbar.
Unmittelbar im Ortskern, in der Dorfstraße, beginnt die Zuwegung hoch zur Kirche.
Derzeit befindet sich diese in einem teilweise unbefestigten Zustand. Eine Nutzung z.B. mit einem Rollstuhl/ Rollator oder mit einem Kinderwagen ist derzeit nur schwer oder gar nicht möglich.
Um die Zuwegung barrierearm herzustellen, ist geplant diese mittels Fahrspuren und ergänzend mit Treppenstufen neu zu gestalten.
Auf dem Kirchberg, unmittelbar neben der Kirche, werden ein Plateau und Zugänge zur Kirche als naturbelassene Flächen hergestellt.
Außerdem werden in diesem Bereich 6 Obstbäume gepflanzt.
Durch die Herstellung der befestigten und barrierearmen Zuwegung wird dieser Bereich zukünftig auch Bürgerinnen und Bürgern mit Bewegungseinschränkungen sowie Familien mit Kinderwagen leichter zugänglich sein.
Dadurch kann das kirchliche und kulturelle Angebot einem breiteren Publikum dargeboten werden.
Das ortsbildprägende Ensemble Kirchberg und Kirche bleibt erhalten und eine nachhaltige Entwicklung des dörflichen Gemeinschaftslebens ist somit gesichert.


Bürgermeister Hünerbein will langfristig eine sichere wohnortnahe Arzneimittelversorgung

Jens Huenerbein beim ShootingMagdeburg, 11. September 2018. „Apotheken haben eine wichtige Aufgabe in der Daseinsvorsorge. Und das umso mehr, wenn sie sich im ländlichen Bereich befinden. Gerade ältere Menschen, aber nicht nur diese, benötigen die persönliche Beratung zu ihren Arzneimitteln. Das gehört für mich zur lokalen Versorgungssicherheit. Wir brauchen Apotheken im Ort genauso wie Ärzte, Feuerwehr, Schulen, Kindertagesstätten oder Pflegeeinrichtungen“, erklärt Jens Hünerbein, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Gommern.

Jens Hünerbein unterstützt eine bundesweite Kampagne der Apotheker (https://www.einfach-unverzichtbar.de/wichtig-vor-ort/). Darin geht es um eine langfristige sichere und wohnortnahe Versorgung mit Arzneimitteln. Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Oktober 2016 erlaubt ausländischen Versendern, Rabatte und Boni auf verschreibungspflichtige Medikamente zu geben. Seitdem ist die Situation für die örtlichen Apotheken schwieriger geworden. Gerade Apotheken im ländlichen Raum geraten durch den wettbewerbsverzerrenden ausländischen Versandhandel unter Druck.

Jens Huenerbein und Frank ZachariasWährend diese Versender keine Beratung vor Ort und Notdienste leisten, individuelle Rezepturen herstellen oder Medikamente und Betäubungsmittel für schwere Krankheiten wie Krebs abgeben, ist die lokal ansässige Apotheke dazu verpflichtet. „Wir kümmern uns gern um unsere Patienten. Doch wir müssen auch wirtschaftlich überleben können. Darum brauchen wir wieder einheitliche, feste Preise für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Der einzige Weg zu diesem Ziel ist es, Rabatte und Boni für verschreibungspflichtige Medikamente zu verbieten. Wie übrigens in den meisten anderen EU-Staaten auch“, erklärt Landapotheker Frank Zacharias, Inhaber der Schlossapotheke in Gommern.

Frank Zacharias konnte seinen Bürgermeister für die Kampagne als Fürsprecher gewinnen, wobei Jens Hünerbein nicht lange überzeugt werden musste. „Für mich hat eine Apotheke neben der wichtigen niederschwelligen Beratung und Betreuung vor Ort auch eine wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt. Sie sichert Gewerbeeinnahmen und Arbeitsplätze“, unterstreicht er.

Foto 1: Jens Hünerbein lässt sich für #unverzichtbar ablichten
Foto 2: Jens Hünerbein (l.) im Gespräch mit Landapotheker Frank Zacharias (Quelle Fotos: Katrin Pohl)


Gründung des Vereins „Wirtschaftsjunioren Jerichower Land“

verein wirtschaftsjunioren jerichower landIm Jerichower Land haben sich kürzlich Jungunternehmer und Führungskräfte zusammengeschlossen und den Verein Wirtschaftsjunioren Jerichower Land gegründet. Sie sind alle unter 40 Jahre alt. Der Verein gehört den Wirtschaftsjunioren Deutschland an. Mehr als 10.000 Unternehmer sind dort bereits vernetzt. Über 210 regionale Kreise und elf Landesverbände gibt es im gesamten Bundesgebiet.

Die Wirtschaftsjunioren Jerichower Land wollen den Wirtschaftsstandort in der Region stärken. „Geplant ist es die Lücke, zwischen jungen und älteren Unternehmern zu schließen. Wir wollen, dass sich Unternehmen aus der Region miteinander vernetzen. Es soll ein starker Verbund untereinander, aber auch zu allen Nachbarlandkreisen entstehen. Wer dabei ist, dem stehen landesweite und sogar weltweite Netzwerke zur Verfügung.“ sagt Robert Pohlmann (34), der Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren im Jerichower Land.

Die Wirtschaftsjunioren engagieren sich vor allem zu gesellschaftsrelevanten Themen und setzen ihre Ideen mit verschiedenen Partnern der Region um. Weiterhin sind sie etwa auch Ansprechpartner für junge Erwachsene, die eine Führungsposition anstreben oder ein Start-Up gründen wollen.

Im Herbst ist die erste große Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren JL geplant. Auch eine erste Aktion für die Region steht bereits. Weitere Infos dazu folgen.

Der frisch gegründete Verein sucht außerdem weitere Mitstreiter. Gesucht werden selbstständige Unternehmer oder Führungskräfte, die nicht älter als 40 Jahre sind. Wer Interesse am Ehrenamt mitbringt und regionale Projekt aktiv mitgestalten will, ist bei den Wirtschaftsjunioren genau richtig.

Informationen zu den Wirtschaftsjunioren JL gibt es auf der Facebookseite:

https://www.facebook.com/WJJerichowerLand/

Zu den Gründungsmitgliedern zählen Robert Pohlmann (34), Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren im JL, Sebastian Zeidler (34) stellvertretender Kreissprecher, Elisa Heinke (32) stellvertretende Kreissprecherin, Santa Zeidler (31) Schatzmeisterin, Marila Zielke-Jabs (34) Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sebastian Hold, (36) Gründungsmitglied, Lars Bonitz (42) Fördermitglied

Anlage Foto: Der Vorstand der Wirtschaftsjunioren JL: Sebastian Zeidler, Santa Zeidler, Elisa Heinke, Marila Zielke-Jabs, Robert Pohlmann und Marcus Plättner (stellv. Landesvorsitzender WJ Sachsen-Anhalt) (v.l.n.r.)

Kontakt
Kreissprecher der WJ JL
Robert Pohlmann, Tel.: 0152-52 640 109
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Förderung von kleineren Städten und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke

Maßnahme der Einheitsgemeinde Stadt Gommern: Neubau Anbau multifunktional nutzbarer Räumlichkeiten – Grundschule, Am Weinberg 7, Gommern

Mit Schreiben vom 21.11.2017 wurde der Stadt Gommern für das Programmjahr 2017 für die oben genannte Maßnahme der Bewilligungsbescheid zugestellt.

Am 12. Dezember 2017 erfolgte der symbolische 1. Spatenstich unter Mitwirkung des Staatssekretärs im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sebastian Putz, dem Bundestagsabgeordneten Manfred Behrens, dem Landtagsabgeordneten Dietmar Krause, dem Bürgermeister der Stadt Gommern Jens Hünerbein, Stadträten, dem am Bau beteiligten Planungsbüro bi GmbH, Geschäftsführer Matthias Hentze und Jens Libeau, der federführenden Baufirma A&Z Hochbau GmbH Gommern, Geschäftsführerin Heike Biegelmeier, und dem Schulleiter Ingo Isensee mit seiner Lehrerschaft sowie den 350 Grundschulkindern.

Der Staatssekretär hatte den Fördermittelbescheid in Vertretung des Ministers Thomas Webel an den Bürgermeister der Stadt Gommern überreicht. Ein Versprechen wurde damit ebenfalls übergeben, dass der Minister zur Einweihung persönlich dabei sein wird, da er leider zum Spatenstich kurzfristig verhindert war.

Der Fördermittelanteil für den Schulerweiterungsbau beträgt 233.333 Euro, davon trägt der Bund und das Land Sachsen-Anhalt je 1/3. Auch die Stadt Gommern beteiligt sich mit 1/3 an den Kosten. Insgesamt war diese Baumaßnahme mit 350.000 Euro geplant. Aufgrund von Preiserhöhungen und Nachforderungen, durch Auflagen in der Baugenehmigung, hat sich der Bau um 120.000 Euro erhöht, auch dafür wurden noch einmal Fördermittel im Programmjahr 2018 in Höhe von 80.000 Euro beantragt.

Der Erweiterungsbau umfasst zwei multifunktionale Räumlichkeiten mit einer Nutzfläche von 114 m², einen Lehrmittelraum und Toiletten für Mädchen und Jungen. Es wurden 8 Baulose ausgeschrieben. Betreut werden die Arbeiten von dem Bauplanungs- und Ingenieurbüro GmbH aus Gommern sowie dem Planungsbüro für Haustechnik G. Kühne aus Schönebeck und dem Elektroplanungsbüro EHS aus Gommern. Die Sicherheitskoordinierung wurde vom Ing.-Büro Jödicke aus Dodendorf übernommen. Die Angebote der Schule, auch mit verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, können dann mit den neuen Räumlichkeiten noch erweitert und verbessert werden. Auch für andere Veranstaltungen stehen die Räumlichkeiten offen und können multifunktional genutzt werden.

Im August 2018 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wird die Einweihung der Räumlichkeiten hoffentlich mit dem Minister, dem Bürgermeister, mit den Schülern und Lehrern der Grundschule, den Vertretern des Stadtrates der Stadt Gommern sowie allen am Bau Beteiligten Firmen erfolgen.


Kontrollsäulen sind keine „Geschwindigkeitsblitzer“

Berlin, 06.07.2018 - Bei den Kontrollsäulen für die Lkw-Maut handelt es sich um bundesweit 621 stationäre Einrichtungen, die ausschließlich Kontroll- und keine Mauterhebungsfunktionen haben. Die Kontrollsäulen dienen nicht der Geschwindigkeitsüberwachung. Verkehrsteilnehmer können die Kontrollsäulen von „Blitzersäulen“ für die Geschwindigkeitsüberwachung dadurch unterscheiden, dass sie nicht nur blau lackiert, sondern auch fast vier Meter hoch sind.

Die Kontrollsäulen ergänzen die mobilen Kontrollen des Bundesamtes für Güterverkehr. Die Säulen überprüfen, ob Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht die Maut korrekt bezahlen. Sie kontrollieren während der Vorbeifahrt eines Fahrzeugs, ob dieses mautpflichtig ist und ob die Maut korrekt entrichtet wurde. Ist letzteres der Fall, werden die Kontrolldaten in Bruchteilen von Sekunden gelöscht. Nur im Verdachtsfall werden die Daten an die Kontrollzentrale zur weiteren Prüfung übermittelt. Für die Kontrolle von Fahrzeugen durch die Kontrollsäule hat der Gesetzgeber mit dem Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) die gleichen strengen Vorgaben erlassen wie für die Kontrollbrücken auf den Autobahnen.

Kontrollbrücken wie auf den Autobahnen werden an Bundesstraßen nicht errichtet. Technisch sind die Kontrollsäulen mit ähnlichen Funktionen ausgestattet wie die Kontrollbrücken. Mit ihnen werden die Mautkontrollen im fließenden Verkehr durchgeführt, ohne dass Lastwagen angehalten werden müssen. Schlank und blau lackiert fügen sie sich in das Landschaftsbild der Bundesstraßen ein. Bauliche Eingriffe in die Natur beschränken sich so auf ein Minimum.

Mautpflicht besteht in Deutschland auf Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Weitere Informationen unter www.toll-collect.de


Videolink

Öffentliche Bekanntmachung des Referates Immissionsschutz, Chemikaliensicherheit, Gentechnik, Umweltverträglichkeitsprüfung

gemäß § 10 Abs. 3, 4 und 6 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und den Maßgaben der Verordnung über das Genehmigungsverfahren – 9. BImSchV zum Antrag der Biogas Gommern GmbH in 48155 Münster auf Erteilung einer Genehmigung nach § 16 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zur wesentlichen Änderung einer Biogasanlage in 39245 Gommern, Landkreis Jerichower Land

Die Biogas Gommern GmbH in 48155 Münster beantragte beim zuständigen Landesverwaltungsamt die Erteilung einer Genehmigung nach § 16 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) zur wesentlichen Änderung der Biogasanlage
hier: Erhöhung Input auf 70.500 t/a (193,2 t/d), Einsatz von HTK und Rindermist, Erhöhung Biogaserzeugung auf 18,4 Mill. Nm³/a, Vergrößerung Fahrsiloanlage, Errichtung einer zusätzlichen Gasaufbereitungsanlage


pdfÖffentliche Bekanntmachung des Referates Immissionsschutz, Chemikaliensicherheit, Gentechnik, Umweltverträglichkeitsprüfung (211.47 kB)

2. Stufe der EU-Lärmkartierung gem. § 47 d Bundesimmissionsschutzgesetz

Lärmkartierung – Ergebnis und Information an die Öffentlichkeit

Die Stadt Gommern hatte mit Beschluss des Stadtrates eine Lärmkartierung veranlasst, die auch im Internet bekannt gemacht wurde und einzusehen ist.

Betroffen ist die B 184, dort die Ortschaften Menz und Wahlitz.

Da der Baulastträger dieser Bundesstraße der Bund ist und die Stadt keinen Einfluss auf bauliche oder verkehrsrechtliche Änderungen wie Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h oder Einbau eines Flüsterasphalts hat, sind solche Maßnahmen nicht von der Gemeinde umsetzbar und brauchen bei der begrenzten Bürgerbetroffenheit in einer Planung, die die Stadt auch noch finanziell belasten würde, dargestellt werden.

Die Bürger konnten in der Vergangenheit bereits einen Zuschuss vom Straßenbau-lastträger für den Einbau von Schallschutzfenster beantragen, was in den Ort-schaften auch von sehr vielen Bürgern umgesetzt wurde. Ebenfalls hatte der Bau-lastträger bereits die Deckschicht erneuert. Mehr Maßnahmen zur Lärmreduzierung sind nicht möglich.

In südwestlicher Richtung der Ortschaften Menz und Wahlitz befindet sich ein ausgedehntes Waldgebiet, welches als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. Hier haben die Bürger die Gelegenheit, diese ruhige Zone, die ca. 1-1,5 km von der Bundesstraße entfernt liegt, für einen Ausgleich zu nutzen.

Im Bundesverkehrswegeplan 2015 war die Ortsumgehung B 184 Wahlitz/ Menz im weiteren Bedarf aufgenommen. Im Verfahren zum Bundesverkehrswegeplan 2030 hat die Stadt diese Ortsumgehung wieder unterstützt, dass sie aufgrund der Verkehrsbelastung aufgenommen werden soll. Die zuständige Landesstraßenbau-behörde hat das Ansinnen der Stadt unterstützt.

Der ausschlaggebende Punkt, keinen Lärmaktionsplan zu machen, ist jetzt, dass im Jahr 2018 mit der Planung für eine Ortsumgehung der B 184 nördlich der Ortschaften Menz und Wahlitz begonnen werden soll. Die Ortsumgehung befindet sich nun im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes 2030. Die Dringlichkeit wurde von den zuständigen Behörden ebenfalls erkannt und nun so eingestuft.

Damit sind die Maßnahmen zum Schutz der Bürger vor Lärm ausgeschöpft und bereits in Arbeit. Die Umsetzung wird vom Baulastträger vorangetrieben und kommt damit zu dem positiven Ergebnis, die Lärmquelle in den betroffenen Ortschaften zu beseitigen.

Ergebnis: Ein Lärmaktionsplan wird aus vorgenannten Tatsachen nicht aufgestellt.

Lärmkarten und Bericht siehe https://lau.sachsen-anhalt.de/luft-klima-laerm/laerm-und-erschuetterungen/3-stufe-der-eu-laermkartierung/


Aktueller Sachstand zum Breitbandausbau in der Einheitsgemeinde Stadt Gommern

Ortschaft Wahlitz

Der Ausbau in Wahlitz beginnt im Frühjahr 2018 in der Bahnhofstraße, da sich hier die Übergabestelle der Leitung befindet. Von hier aus geht es durch den Ort. Die anliegenden Straßenzüge werden dabei dann Zug um Zug mit erschlossen. Die Anschlüsse werden bis ins Gebäude mit Glasfaser verlegt. Die Bürger können den Anschluss direkt bei MDCC buchen, dort gibt es auch Informationen über die Tarife und eventuelle Anschlusskosten. Der Abschluss der Arbeiten ist zum Ende des 3., Anfang des 4. Quartals 2018 geplant.

Geförderter Ausbaubereich in den Ortschaften Ladeburg, Leitzkau, Hohenlochau, Lübs, Dornburg, Vogelsang und der Stadt Gommern (ausgenommen das Wohngebiet Blaurock“)

Geplanter Baubeginn durch die Firma MDDSL für den geförderten Ausbau mit 50 Mbit in der Einheitsgemeinde Stadt Gommern ist im 3. Quartal. Das Bauende ist für das 2./3. Quartal 2019 geplant. Ausgebaut werden die Stadt Gommern (ausgenommen das Wohngebiet „Blaurock“), sowie die Ortsteile Vogelsang, Dornburg, Lübs, Leitzkau, Hohenlochau und Ladeburg. Bevor der Ausbau beginnt wird es in den Orten eine Bürgerinformationsveranstaltung geben.
Die Termine dazu werden noch öffentlich bekanntgegeben.

Ausbau in der Ortschaft Nedlitz

Nedlitz wird ebenfalls ausgebaut. Dies wird aber nicht über die Fördermaßnahme geschehen, sondern über den Eigenausbau der MDDSL. Der Ausbau in Nedlitz soll ebenfalls im 3. Quartal beginnen und bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Auch hierzu wird es eine Bürgerinformationsveranstaltung geben und der Termin öffentlich bekannt gegeben.

Ausbau in der Ortschaft Prödel

Der Ausbau durch die Telekom in Prödel ist zum Ende des Jahres 2018 abgeschlossen. Hier sind dann bis zu 100 Mbit möglich. Die Bürger werden durch Flyer und Pressemitteilungen über die Buchbarkeit und Möglichkeiten der Anschlüsse Informiert.

Ausbau der Ortsteile nach Ablauf der Grundförderung

Die in der Grundförderung ausgebauten Ortsteile Menz, Pöthen, Karith, Vehlitz, Dannigkow, Kressow und das Wohngebiet „Blaurock“ werden nach Ablauf des Förderzeitraums, 2. Quartal 2018, mittels Vectoringzuschaltung im 2. Halbjahr hochgerüstet. Hier sind dann ebenfalls bis zu 100 Mbit möglich. Informationen und Termine dazu werden dann Zeitnah bekanntgegeben.

In Ladeburg wird durch die Telekom eine neue Mobilfunkantenne am vorhandenen Funkmast aufgebaut. Diese soll die Mobilfunkqualität verbessern.

Weitere Informationen, z.B. zu Tarifen und Anschlusskosten, finden Sie auf www.mdcc.de und www.mddsl.eu .

 

Videos zu den Informationsveranstaltungen zum Breitbandausbau in der Einheitsgemeinde Gommern

Stadt Gommern

Leitzkau


Änderung bei der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei Schlachtungen für den Eigenbedarf (Hausschlachtungen)

Mit Wirkung vom 1. Jan. 2018 werden die Aufgaben der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei Hausschlachtung ausschließlich durch das amtliche Untersuchungspersonal des Landkreises Jerichower Land wahrgenommen. Eine Schlachttier- und Fleischuntersuchung durch Herrn Dr. Wetzel findet ab diesem Zeitpunkt nicht mehr statt.

Demzufolge sind beabsichtigte Schlachtungen nur noch beim Landkreis Jerichower Land unter den folgenden Kontakten rechtzeitig, d.h. mindestens 14 Tage vor der beabsichtigten Schlachtung, zur amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung anzumelden.

  1. 03921 949-3911 (TÄ Frau Witte) oder
  2. 01705727480 (TÄ Frau Witte) oder
  3. 03921 949-3900 (Amt für Verbraucherschutz) oder
  4. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In Fällen, in denen die Anmeldung per E-Mail oder Mailbox erfolgt, werden Untersuchungen erst nach Zusage/Bestätigung durch das SG Veterinärwesen vorgenommen.


Laub städtischer Straßenbäume - Entsorgungshinweise

Der Stadtrat der Stadt Gommern hat auf seiner Sitzung am 18.10.2017 die 4. Änderung der Satzung der Stadt Gommern über die Reinigung öffentlicher Straßen und den Winterdienst (Straßenreinigungssatzung) beschlossen.
In dieser Änderungssatzung regelt die Stadt Gommern die Entsorgung von Laub der städtischen Bäume, welches die Anlieger zusammenfegen und in geeigneten Behältnissen (Säcke) bereitstellen.

Die Abholung des Laubes erfolgt durch den Bauhof der Stadt Gommern während des Herbstlaubfalles wie folgt:

Gommern montags bis mittwochs und in den Ortschaften montags bis dienstags.

Diesbezüglich sind durch die Anwohner die Behältnisse montags bis 8.00 Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Bitte beachten Sie, dass später abgestellte Behältnisse sonst erst in der darauffolgenden Woche abgeholt werden. Es darf auch nicht zu Behinderungen von Fußgängern und Autofahrern kommen. Entleert werden auch nur Behältnisse, die das Laub der städtischen Straßenbäume beinhalten. Kontrollen behält sich die Stadt vor.


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