Corona Ticker

Sachsen-Anhalt bleibt bis 14. Februar im Lockdown

Sachsen-Anhalt bleibt im Lockdown. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind die geltenden Einschränkungen vorerst bis zum 14. Februar 2021 verlängert worden. Dies hat das Kabinett heute in Magdeburg beschlossen. Sachsen-Anhalt setzt damit die Vereinbarungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Regierungschefs der Länder vom 19. Januar 2021 um. Die geänderte Neunte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung gilt ab 25. Januar 2021. Hintergrund sind die anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen und die Ausbreitung neuer ansteckender Virus-Mutationen.

Neu aufgenommen wurde die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr. Das sind mehrlagige Einwegmasken, die auch als OP-Maske oder Einwegschutzmaske bezeichnet werden. Aber auch partikelfiltrierende Halbmasken (FFP2-oder FFP3-Maske) können beim Einkaufen oder im öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.
In diesen Bereichen ist ab Montag das Tragen einer Alltagsmaske nicht mehr ausreichend.

Sachsen-Anhalts Schulen und Kindergärten bleiben bis auf eine Notbetreuung weiter geschlossen. Die Kontaktbeschränkungen gelten ebenfalls weiter bis zum 14. Februar 2021. Das heißt, erlaubt sind private Zusammenkünfte nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person.
Kontakte sollten auf das absolut notwendige Minimum beschränkt bleiben, die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, sollten möglichst konstant gehalten werden.

Die geänderte Verordnung sieht aber auch eine Entlastung für Familien vor: Bei der Betreuung ihrer Kinder bis 14 Jahre können sich zwei Familien nun gegenseitig unterstützen. Zudem wurde in der geänderten Verordnung klargestellt, dass eigene Kinder bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres bei einem Besuch mitgenommen werden dürfen. Diese waren zuvor bei den Kontaktregeln nicht ausgenommen worden.
Listenparteitage etablierter Parteien zur Aufstellung von Bewerbern zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni 2021 müssen auf einen Zeitpunkt nach dem 14. Februar 2021 verschoben werden. Die etablierten Parteien haben noch ausreichend Zeit, ihre Aufstellungen rechtzeitig bis zur Einreichungsfrist der Wahlvorschläge am 19. April 2021 vorzunehmen. Nur für nicht etablierte Parteien, die für die Teilnahme an der Landtagswahl Unterstützungsunterschriften sammeln müssen, bestehen Ausnahmen. Im Zweifelsfall ist die Landeswahlleitung zu beteiligen.

Geschäfte, Gastronomie, Sport- und Kulturstätten bleiben ebenfalls vorerst bis zum 14. Februar 2021 geschlossen. Die neue Arbeitsschutzverordnung des Bundes vom 20. Januar 2021 regelt zudem, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, soweit es die Betriebsabläufe zulassen, Homeoffice anzubieten. Aber auch die Arbeit im Betrieb muss sicher sein, wenn der Arbeitsplatz nicht nach Hause verlegt werden kann. Dazu sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu treffen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Gesetze/Regierungsentwuerfe/reg-sars-cov-2-arbeitsschutzverordnung.pdf?__blob=publicationFile&v=4 Aktuelle Informationen bieten wir Ihnen auch auf der zentralen Plattform des Landes www.sachsen-anhalt.de, in den sozialen Medien über Twitter, Facebook, Youtube und über die Messenger-Dienste Notify und Telegram.

pdfDritte Verordnung zur Änderung der Neunten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (1.42 MB)


Zweitimpfung trotz Lieferschwierigkeiten nicht gefährdet

Aufgrund von Lieferschwierigkeiten seitens der Firma BioNTech erhält der Landkreis Jerichower Land am 19. Januar 2021 die vorerst letzte gesicherte Impfstofflieferung vom Land Sachsen-Anhalt. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Durchführung der nun anstehenden zweiten Impfungen. Durch den vorgeschriebenen Rückbehalt der bereits gelieferten Dosen, steht den mobilen Impfteams ausreichend Impfstoff für die notwendige zweite Injektion zur Verfügung. Noch in dieser Woche sind entsprechende Termine für die Zweitimpfung in Seniorenheimen in Gerwisch und Wahlitz geplant. Parallel dazu erfolgt auch weiterhin die Erstimpfung in den noch ausstehenden Pflegeeinrichtungen. Für eine schnellstmögliche Umsetzung wurde die Anzahl der mobilen Impfteams auf drei erhöht, um die Aufklärungsgespräche und Injektionstermine durchzuführen.

Außerdem wird das Impfzentrum Burg am kommenden Freitag erstmals für den regulären Betrieb geöffnet. Nach einem erfolgreich durchgeführten Stresstest in der letzten Woche, erhalten am 22. Januar 2021 ambulante Pflegekräfte direkt im stationären Impfzentrum die Erstinjektion. „Dass wir trotz Lieferstopp weiterhin ausreichend Impfstoff für die Zweitimpfung zur Verfügung haben, zeigt, dass wir die richtige Impfstrategie gewählt haben. Ich hoffe auf eine schnelle Lösung hinsichtlich der Lieferproblematik, damit wir weiterhin unseren Impfplan umsetzen können“, erklärt Thomas Barz, Leiter der Corona-Arbeitsgruppe.

Aufgrund der zu geringen Impfstoffkapazitäten ist eine Terminvergabe für das Impfzentrum Burg aktuell noch nicht möglich. Die Kreisverwaltung konzentriert sich bei den Impfungen weiterhin vorrangig auf BewohnerInnen von Senioren- und Altenpflegeheimen, Personal in medizinischen Einrichtungen und der ambulanten und stationären Altenpflege. Alle Informationen zur Corona-Schutzimpfung können auf der Internetseite des Landkreises unter https://bit.ly/3hCjxnP eingesehen werden.


Vermessungsarbeiten

Für die Planung einer Erdkabeltrasse finden in den Gemarkungen:
Ladeburg und Leitzkau von der 6. Kalenderwoche bis zur 14. Kalenderwoche 2021 Vermessungsarbeiten statt.

Auftraggeber ist die Avacon Netz GmbH, Schillerstraße 3, 38350 Helmstedt

Die Arbeiten werden durch die Firma

K2 Engineering GmbH
Am Egelingsberg 1
38542 Leiferde

durchgeführt. Hierzu werden die betroffenen Flurstücke von der vorgenannten Firma betreten.

Flurschäden und Nutzungseinschränkungen sollten bei diesen Arbeiten nicht entstehen. Falls es dennoch zu Beanstandungen kommt, bitten wir um Benachrichtigung an die

K2 Engineering GmbH
Herr Steven Kunert
Am Egelingsberg 1
38542 Leiferde
Tel.: 05373/33289-63.

Die K2 Engineering GmbH setzt sich dann umgehend mit Ihnen in Verbindung.

pdfÜbersichtsplan (3.76 MB)


Corona-Impfungen: Über 80-Jährige erhalten Infobrief

In Kooperation mit dem Landkreis versenden die Städte und Gemeinden im Jerichower Land in dieser Woche Corona-Informationsschreiben an alle Impfberechtigten, die 80 Jahre oder älter sind und im eigenen Haushalt leben. Darin wird ihnen mitgeteilt, dass sie hinsichtlich eines Impftermins benachrichtigt werden, sobald die entsprechenden Impfstoff-Kapazitäten zur Verfügung stehen. Für eine schnelle und effiziente Umsetzung plant die Kreisverwaltung die Einrichtung von temporären Impfstationen in den jeweiligen Einheitsgemeinden. Die mobilen Impfteams sollen in lokalen Räumlichkeiten die Injektion des Vakzins an die ältere Bevölkerung verabreichen.

Auch bei den Impfungen erhält der Landkreis Unterstützung von der Bundeswehr. Acht Soldaten stehen seit Montag den mobilen Impfteams helfend zur Seite. Sie übernehmen ab der kommenden Woche die notwendigen Aufklärungsarbeiten in den Pflege-Einrichtungen und werden sobald der reguläre Betrieb im Impfzentrum Burg anläuft, auch dort eingesetzt. „Ohne die Bereitschaft der Bundeswehr aber auch des Deutschen Roten Kreuzes, das uns ebenfalls mit medizinischem Fachpersonal verstärkt und der Kassenärztlichen Vereinigung könnten wir diese Aufgabe nicht in so kurzer Zeit bewältigen. Ich bin sehr dankbar, dass wir uns dieser Herausforderung alle gemeinsam stellen und der Kreis sich auch in dieser Lage auf seine Partner verlassen kann“, unterstreicht Landrat Dr. Steffen Burchhardt.

Da aktuell nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, ist eine Priorisierung der Bevölkerung entsprechend der Leitlinien des Bundes und des Robert-Koch-Institutes notwendig. Gegenwärtig werden vorrangig BewohnerInnen von Senioren- und Altenpflegeheimen, Personal in medizinischen Einrichtungen und der ambulanten und stationären Altenpflege durch die mobilen Impfteams geimpft. Anschließend erhalten Einwohner ab einem Alter von 80 Jahren die Immunisierung. Sobald diese erste Phase abgeschlossen ist beziehungsweise eine höhere Menge an Impfstoff zur Verfügung steht, wird der Rahmen sukzessiv erweitert und die Kriterien angepasst. Alle Informationen zur Corona-Schutzimpfung können auf der Internetseite des Landkreises unter https://bit.ly/3hCjxnP eingesehen werden.


Zweite Verordnung zur Änderung der Neunten SARS-Co V-2-Eindämmungsverordnung

pdfVerordnung (239.47 kB)