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Fortschreibung der Eindämmungsverordnung: Sachsen-Anhalt führt 2-G-Zugangsmodell ein

Mit der Fünften Verordnung zur Änderung der 14. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung soll auch in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit gegeben werden, im 2-G-Modell Veranstaltungen durchzuführen oder in Betrieben anzubieten. Dabei handelt es sich ausdrücklich um ein Angebot nicht um eine Verpflichtung. Wer sich für ein 2-G-Zugangsmodell entscheidet, kann daraufhin nur geimpfte und genesene Gäste (dies gilt auch für das Personal) sowie Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres empfangen. Bei der Durchführung müssen Abstandsregeln, Maskenpflicht oder Kapazitätsbegrenzungen nicht mehr eingehalten werden. Das 2-G-Zugangsmodell muss vor Beginn bei dem zuständigen Gesundheitsamt über

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angemeldet und über einen sichtbaren Aushang/Hinweis vor Ort erkennbar gemacht werden.

Daneben behält das bisherige 3-G-Modell, das Getestete und damit Ungeimpfte miteinbezieht, unter Einhaltung der Corona-Einschränkungen weiter seine Gültigkeit. 2-G- und 3-G-Zugangsmodelle können im zeitlichen Wechsel durchgeführt werden, das heißt auch stunden- oder tageweise.

„Mit dem 2-G-Zugangsmodell wollen wir wieder volle Räume in der Gastronomie, in der Kultur und weiteren Bereichen ermöglichen“, sagt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne.

Aufgrund des im Ländervergleich noch niedrigen Infektionsgeschehens in Sachsen-Anhalt soll mit der Verordnungsänderung eine Möglichkeit zur effizienteren Auslastung von Sport- und Kulturstätten sowie Volksfesten gegeben werden. Grundsätzlich wäre damit eine Vollauslastung der genannten Stätten möglich, die eine Gesamtkapazität bis zu 10.000 Personen aufweisen. Die Regelung an sich gibt vor, dass nunmehr bis zu der Hälfte der Höchstbelegung der Stätte zuzüglich weiterer 5.000 Personen zulässig sind. So dürfen z.B. in ein Stadion, das für 15.000 Zuschauer ausgelegt ist, nunmehr 12.500 Zuschauer eingelassen werden. Zu beachten ist, dass weiterhin grundsätzlich ein Mindestabstand einzuhalten ist.

Die Verordnung tritt mit Ablauf des 7. Oktober außer Kraft.


Fünfte Verordnung zur Änderung der Vierzehnten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung

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Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Innerhalb der letzten sieben Tage gab es 12 bestätigte Corona-Neuinfektionen im Jerichower Land. Die Inzidenz liegt derzeit bei 13,4. Es befinden sich 62 Personen in häuslicher Quarantäne, stationär muss eine Person behandelt werden. Insgesamt wurden bisher 3.435 Fälle im Landkreis (Stand: 10. September 2021 / 03:14 Uhr) registriert. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind seit Beginn der Pandemie 159 Personen verstorben, in den letzten sieben Tagen ist kein Sterbefall hinzugekommen.

Bezüglich der Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen) wurde das Angebot erweitert. So sind neben den vulnerablen Personengruppen auch Beschäftigte in Pflege- und Alteneinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie Personen, die häufig Kontakt zu potentiell Infizierten haben (z. B. medizinisches Personal) impfberechtigt. Außerdem können alle Personen über 60 Jahren nach individueller Abwägung und ärztlicher Beratung eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Voraussetzung ist, dass der Abschluss der ersten Impfserie mindestens sechs Monate zurückliegt.

Seit Beginn der Woche ist die Kreisverwaltung mit mobilen Teams in den Pflegeeinrichtungen im Jerichower Land unterwegs, um die Auffrischungsimpfungen vor Ort durchzuführen. Im stationären Impfzentrum in Burg (Platz des Friedens 1) sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen gegen das Corona-Virus noch an folgenden Terminen möglich:

  • 10. September 2021, 08:00 Uhr - 16:30 Uhr
  • 17. September 2021, 08:00 Uhr - 16:30 Uhr
  • 22. September 2021, 08:00 Uhr - 16:30 Uhr

Unverändert stehen die Haus- und Betriebsärzte als Ansprechpartner für Impfwillige zur Verfügung. Insgesamt haben bisher 56.026 Personen die Erstimpfung und 53.565 die Zweitimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. Dies entspricht bei der Erstimpfung 62,67 Prozent der Landkreisbevölkerung und 59,91 Prozent bei der Zweitimpfung. Die Zahlen enthalten auch die von der Ärzteschaft an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelten Daten.

Die Beratungshotline des Gesundheitsamtes ist unter der Rufnummer: 03921/949-5353 geschaltet. Diese ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 – 16 Uhr und freitags von 8 – 12 Uhr verfügbar. Außerhalb der Sprechzeiten steht der ärztliche Bereitschaftsdienst für Fragen unter der kostenfreien Telefonnummer 116117 (innerhalb Deutschlands ohne Vorwahl) zur Verfügung.


Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Innerhalb der letzten sieben Tage gab es 18 bestätigte Corona-Neuinfektionen im Jerichower Land. Die Inzidenz liegt derzeit bei 19,0. Es befinden sich 56 Personen in häuslicher Quarantäne, stationär muss niemand behandelt werden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind seit Beginn der Pandemie 159 Personen verstorben, in den letzten sieben Tagen ist kein Sterbefall hinzugekommen. Insgesamt wurden bisher 3.423 Fälle im Landkreis (RKI, Stand: 3. September 2021 / 3:14 Uhr) registriert.

Bevor das stationäre Impfzentrum in Burg (Platz des Friedens 1) am 22. September 2021 schließt, haben Impfwillige noch an folgenden Terminen die Möglichkeit sich gegen das Corona-Virus immunisieren zu lassen:

  • 10. September 2021, 08:00 Uhr - 16:30 Uhr
  • 17. September 2021, 08:00 Uhr - 16:30 Uhr
  • 22. September 2021, 08:00 Uhr - 16:30 Uhr

Bereits heute endet der Einsatz der mobilen Impfteams im Kreisgebiet. Die letzten Stationen sind:

  • 3. September 2021 von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr in Gommern / NP-Markt in der Martin-Schwantes-Straße 23
  • 3. September 2021 von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr in Möckern / Shell-Tankstelle an der B246 

Unverändert stehen die Haus- und Betriebsärzte als Ansprechpartner für Impfwillige zur Verfügung. Die Kreisverwaltung wird nach der Schließung des Impfzentrums mit mobilen Teams in Bereitschaft bleiben und schon ab der kommenden Woche bei Auffrischungsimpfungen in Alten- und Pflegeheimen unterstützen.

Die Beratungshotline des Gesundheitsamtes ist unter der Rufnummer: 03921/949-5353 geschaltet. Diese ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 – 16 Uhr und freitags von 8 – 12 Uhr verfügbar. Außerhalb der Sprechzeiten steht der ärztliche Bereitschaftsdienst für Fragen unter der kostenfreien Telefonnummer 116117 (innerhalb Deutschlands ohne Vorwahl) zur Verfügung.


Corona-Auffrischungsimpfungen im Impfzentrum

Ab sofort werden im stationären Impfzentrum in Burg (Platz des Friedens 1) auch Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen) angeboten. Impfberechtigt sind BewohnerInnen und Beschäftigte in Pflege- und Alteneinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression, pflegebedürftige Personen in eigener Häuslichkeit und über 80-Jährige. Voraussetzung für eine Auffrischungsimpfung ist, dass die zweite Corona-Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Personen mit einer abgeschlossenen Vektor-Impfstoffserie (1x Johnson & Johnson oder 2x AstraZeneca) können ebenfalls sechs Monate nach der letzten Impfung eine Auffrischungsimpfung erhalten. Dies gilt auch für Genesene, die eine „Boosterimpfung“ mit einem Vektor-Impfstoff bekommen haben.

Mit der Drittimpfung soll verhindert werden, dass der Impfschutz gegen das Corona-Virus nachlässt.